Was im Preis steckt
In der Regel zahlst du einen Paketpreis, der den vorbereitenden Lehrgang und die Prüfungsgebühr zusammenfasst. Häufig sind Schießstandgebühr, Leihwaffe, Munition, Unterlagen und ein Online-Lernsystem bereits enthalten.
Eine separate, staatlich festgelegte Prüfungsgebühr gibt es nicht – die anerkannten Lehrgangsträger dürfen angemessene Gebühren selbst festlegen. Deshalb schwanken die Preise je nach Anbieter.
Spannbreite je nach Zielgruppe
Für Sportschützen, Sammler und Erben liegen die Kosten meist zwischen 150 und 330 Euro, oft im Bereich von 180 bis 230 Euro. Für das Sicherheitsgewerbe (Bewacher nach § 28 WaffG) ist es teurer – rund 330 bis 600 Euro –, weil Lehrgang und Inhalte umfangreicher sind.
Vereine und Verbände sind tendenziell günstiger als rein gewerbliche Schulen, weil sie für Mitglieder häufig nahe an den Selbstkosten anbieten.
Mögliche Zusatzkosten
Eine Wiederholungsprüfung ist in der Regel erneut kostenpflichtig und frühestens nach einigen Wochen möglich. Nicht in den Prüfungskosten enthalten sind spätere Behördengebühren, etwa für den Antrag auf die Waffenbesitzkarte – das ist ein separater Vorgang.
Die theoretische Vorbereitung kannst du deutlich günstiger gestalten: Mit GUNCERT lernst du online und kannst sogar kostenlos starten.